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In 30 Ländern aktiv…mit etwa 10.500 Filialen vertreten…mit deutschlandweit ca. 79.000 Mitarbeitern präsent…mit einem jährlichen Umsatz von – Stand 2017 – 74,6 Mrd. Euro…mit einer Produktpalette von etwa 30.000 Artikeln. Derartige Global Player wie Lidl treffen Entscheidungen nicht ohne Grund. Sie glauben an ihre Ideen und tun dies aus voller Überzeugung. Umso überraschender, dass Lidl sich nun mit dem umstrittenen Thema „Elektromobilität“ befasst. Nein, Lidl wird kein Fahrzeughersteller – Lidl bereitet seine Parkplätze für die Mobilität der Zukunft vor: Bis März 2020 wird der Einzelhändler 400 Filialen mit Ladeinfrastruktur ausstatten. Wer parkt, der lädt nämlich. Das Ziel: größter E-Ladenetz-Betreiber im Segment des deutschen Lebensmitteleinzelhandels.

Wolf Tiedemann, Geschäftsleiter Zentrale Dienste bei Lidl Deutschland erklärt das Vorhaben: „Um die Mobilitätswende in Deutschland voranzubringen, müssen wir den Menschen die Sorge vor einer begrenzten Reichweite nehmen. Daher ist der flächendeckende Ausbau unserer Ladeinfrastruktur ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Elektrofahrzeugen und eine Investition in die Mobilität von morgen“.

Dass dieses Vorhaben nicht nur Wunsch, sondern bereits Realität geworden ist, zeigt Lidl mit aktuell 30 Ladesäulen am Lidl-eigenen Logistikzentrum sowie an ausgewählten Filialen. So können Kunden und Mitarbeiter schon heute vom 100 % aus Erneuerbaren Energien stammenden Ökostrom des Einzelhandelsriesen profitieren. In Zukunft also werden Neubauten obligatorisch mit Ladesäulen versehen und Modernisierungsmaßnahmen gehen stets in mit einer Ladesäuleninstallation Hand in Hand.

Ladesäule vor dem Supermarkt | ©Lidl Deutschland
Ladesäule vor dem Supermarkt | ©Lidl Deutschland

Perspektivisch aber erhält jede Filiale wenigstens 2 Ladepunkte. Zudem sollen Ladeeinrichtungen in Autobahnnähe sowie in ländlichen Regionen das Lidl-Ladenetz komplettieren. „Mit diesem Schritt erreichen wir, unser Ladenetz in Deutschland so zu verdichten, dass die maximale Fahrtstrecke zwischen zwei Lidl-Ladesäulen 50 Kilometer beträgt. Durchschnittlich werden es sogar unter 20 Kilometer sein”, so Tiedemann, bezugnehmend auf die bevorstehenden Projekte.

Das Ladenetz soll so intelligent wie möglich gestaltet werden und setzt auf einen intelligenten Mix aus AC- und DC-Lademöglichkeiten in unterschiedlichen Leistungsklassen bis maximal 50 kW. Je nach Standort ist es also möglich, während des Einkaufs (Lidl legt dafür eine Zeit von 30 min zugrunde) bis zu 200 km Reichweite zu laden.

Unsere Hoffnung hinter der Strategie von Lidl: Der Druck auf andere Einzelhändler steigt. Möchten sie ihrer Kundschaft einen vergleichbaren Service bieten, ist das Installieren von Ladeinfrastruktur unumgänglich. Das Ergebnis: Ein nicht zu unterschätzender Zuwachs von nutzbaren Ladesäulen weltweit. E|Mobilität kommt!

Quelle: www.lidl.de

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