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MV TANKT STROM

⚡Vorgänger des Porsche Taycan?!⚡

911er mit-E-Antrieb | ©2019 Voitures extravert

Es gab ihn schon vor dem Taycan, den Stromer unter den Porsches. Träger der modernen Technologie unter klassischem Gewand war tatsächlich ein 1963er Ur-Elfer – eine Ikone ohne den typischen, luftgekühlten Sechszylindersound. War Porsche in Sachen „Elektromobilität“ etwa schon in den 60er Jahren derart erfahren? Natürlich nicht. Dieser Ur-911er ist in Wirklichkeit ein etwas jüngeres 911 G-Modell, das im Jahre 2019 optisch von der Niederländischen Firma Voitures Extravert zum Ur-911er umgebaut wurde. Das spezielle Gimmick: Unter dem Heckdeckel ruht still und heimlich ein Elektromotor, unter dem einstigen Kofferraumdeckel ein voluminöses Akkupack. Außen 60er Jahre, innen 2019. Packt einen da die Gänsehaut? Der Quintessenza SE erinnert an den glorreichen Beginn der Luftgekühlt-Saga, passt sich jedoch technisch den Gegebenheiten des heutigen Mobilitätswechsels an. Grundlage des umfassenden Umbaus ist ein Porsche 911 G-Modell, das zunächst einer tiefgründigen Restauration unterzogen wird. Die gestrippte Karosse erfährt danach einen optischen Alterungsprozess in Richtung der 1960er Jahre. Ein sogenannter “Backdate-Porsche” entsteht unter wochenlanger Handarbeit. Sodann erfolgt der 4 Monate währende Umbau zum Elektro-Elfer. Für all diejenigen unter euch, die es nicht erwartet haben: Dieses E|Auto ist tatsächlich brauchbar. Mit seinem 58 kWh Akku bringt es der Quintessenza SE auf stattliche 400 km Reichweite. 100 km Reichweite sollen dank Schnellladung in nur 15 min nachgeladen werden. Mit immerhin 226 PS und asphaltaufwirbelnden 911 Nm Drehmoment sprintet der 911er auf „E“ lautlos in nur 6 Sekunden von null auf hundert. Womit aber überrascht er noch? Servolenkung, Sitzheizung, Klimaanlage, USB-Port und Bluetooth zeigen im klassischen Ambiente des Interieurs, was die Stunde geschlagen hat. Auch am Fahrwerk wurde gearbeitet, sodass sich der einstige Opa – nun in einen niederländischen Jungbrunnen gefallen – wieder an der Kurvenhatz erfreuen kann – und das sicherer als je zuvor. Wo aber ist der Haken? Nun ja. Der Schlüssel des SE wird erst dann überreicht, wenn nicht weniger als 299.990,- € den Besitzer gewechselt haben. Dafür aber erhält der glückliche Kunde einen Wagen, der trotz aller Moderne den Geist des 911er bewahrt hat. So wird der Quintessenza SE zum wohl schönsten Elektroauto der Welt, nicht wahr? Im Winter dieses Jahres wird ausgeliefert. Wie sich der 911er unter Strom anfühlt, wurde jedoch schon heute ausgiebig getestet! Quelle: www.autobild.de

⚡IST DAS NOCH EIN TOYOTA?⚡

Toyota Mirai Mark 2 | ©Toyota Deutschland GmbH 2019

Der Toyota Mirai der ersten Generation kam – reduziert man ihn auf seine optischen Finessen – beim breiten Publikum nicht so gut an. Das Heck bot zwar eine Menge Raum für Gepäck, aber auch für Kritik. Nicht ganz ohne Grund, wie ich finde. Viele andere Hersteller nämlich ließen alternative Antriebskonzepte schon damals unter formschönen und aufregenden Silhouetten ruhen. Toyota aber hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt beim Mirai – was frei übersetzt so viel bedeutet wie „Zukunft“ – der zweiten Generation auf eine nachgeschärfte Optik. Porsche…Tesla…Audi: Zieht euch warm an! Hier kommt ein Mirai im Maßanzug. Auf der Tokyo Motor Show erwartet uns ein charakterlich erstarkter Mirai. Der in der Länge knapp fünft Meter messende Toyota ist weniger futuristisch als sein Vorgänger, dafür aber kommt er deutlich geduckter daher. Einige optische Anleihen des einstigen FT-1-Concept kann man ebenfalls erkennen. Die Lange Motorhaube in Verbindung mit dem stromlinienförmig abfallenden Heck inkl. sportlichem Bürzel, 20-Zoll-Felgen und ein herausragendes Lichtdesign vermitteln, dass dieses Elektroauto hier gefallen möchte. Tut er auch – besonders im Innenraum. Dieser wirkt auf dem ersten Bildmaterial, als würde er denen vieler Lexus-Modelle ohne Wenn und Aber die Stirn bieten. Davon zeugt allein das Aufgebot an Bildschirmflächen. Sensationell. Doch nicht nur die Hülle wurde geliftet. Auch der Antrieb wurde weiterentwickelt. Pro Wasserstoff-Tankfüllung soll er künftig rund 30 % länger unterwegs sein als sein Vorgänger. Bei gleichem Tankvolumen wären das immerhin über 630 km Gesamtreichweite. Respektabel und auf der Höhe der Zeit. Preise ließ Toyota bislang noch nicht verlautbaren. Orientiert man sich an der ersten Generation, könnte der neue Mirai für gut 80.000,- € den Besitzer wechseln. Angesichts einer dreifach höher geplanten Jahresstückzahl aber kann man beruhigt davon ausgehen, dass der Einstiegspreis für das neue Modell günstiger ausfallen dürfte. Gossip: Als Wasserstoff-Pionier unterstützt Toyota übrigens in Kürze BMW beim Wiedereinstieg in die Konzeption und Produktion von Wasserstofffahrzeugen. Unter dem Namen „BMW i Hydrogen Next“ werkelt der bayrische Motorenentwickler derzeit an einem Wasserstoff-X5. Tipp der Redaktion: Schaut euch unbedingt das Video an. Euch erwartet ein Mirai aus verschiedenen Kamerapositionen. #sehenswert Quelle: www.autobild.de

⚡Radnabenmotor-Revival⚡

Elektrischer Radnabenmotor der TH Köln | © 2019 TH Köln

Günstig – umweltfreundlich – agil. So beschreibt die TH Köln die Neuinterpretation des von Ferdinand Porsche entwickelten Radnabenmotors. In alle vier Räder zwischen Bremsanlage und Felge integriert, ersetzen diese den zentralen Motor, der unter der Motorhaube traditionell für den Vortrieb sorgt. Andreas Lohner, Mitarbeiter im Institut für Automatisierungstechnik an der TH Köln, erklärt: „Die Bundesregierung will in absehbarer Zeit eine Million Elektroautos auf die Straßen bringen. Dafür muss diese Fahrzeugart deutlich günstiger werden. Zudem sind ökologische Probleme durch den Einsatz Seltener Erden zu bewältigen. Beide Probleme adressiert der von uns entwickelte Antrieb.“ FUNKTION | Das Funktionsprinzip beschreiben die Entwickler folgendermaßen: „Wird eine Spule unter Strom gesetzt, zieht sie den nächstgelegenen Zahn des Rotors an. Indem die Spulen der Reihe nach aktiviert werden, gerät der äußere Teil des Motors in Rotation und erzeugt so den Vortrieb der Räder. Das zugrundeliegende physikalische Prinzip ist die Reluktanzkraft, die den magnetischen Widerstand zwischen Spule und Rotor minimiert.“ VORTEIL | Der große Vorteil des Umstiegs auf Radnabenmotoren besteht ganz klar darin, dass so Elektromobilität in nahezu jedes Fahrzeugkonzept nahtlos integriert werden kann. Die sog. „Skateboard-Konfiguration“ – also vier einzeln angetriebene Räder und eine Batterie tief und zentral im Unterboden – bietet somit ein Maximum an Flexibilität und sorgt zugleich für fantastische Fahreigenschaften. LEISTUNG | „Bereits die prototypische Maschine verbraucht bei diesen Leistungsdaten nur unwesentlich mehr Energie als der originale E-Motor, ist dabei aber deutlich günstiger in der Herstellung“, berichtet die TH-Köln. So hängt die Reichweite davon ab, wie hoch die Kapazität der fahrzeugseitigen Batterie ausfällt. Maximal 160 km/h seien bei dem zwei Tonnen schweren Versuchsträger drin. Für den Sprint aus dem Stand auf Landstraßentempo vergehen gerade einmal acht Sekunden. Neben der damit ausgeprägten Längsdynamik sind auch querdynamische Eigenschaften klar nachgeschärft. Ein Allradfahrzeug bspw. wird mit der entsprechenden Steuerungselektronik zu einem wahren Kurven- und Traktionsmonster. Alle zwei Millisekunden wird jedes Rad individuell angesteuert und dessen Status erfragt. Somit erhält das Fahrzeug stetige Rückmeldungen über Gripverhältnisse, Geschwindigkeit und viele weitere Parameter, die in Fahrsicherheit aber auch in Fahrspaß und Agilität umgerechnet werden können! UMWELT | Werden in herkömmlichen Elektromotoren oft Permanentmagnete auf Grundlagen von Seltenen Erden verbaut, verwenden Radnabenmotoren umweltfreundlichere Grundstoffe: „Unsere Felgenmotoren hingegen werden komplett aus Blech, Aluminium und Kupfer hergestellt. Die Herstellung ist damit ausgesprochen preisstabil und in großer Stückzahl rund 30 bis 40 Prozent günstiger als vergleichbare konventionelle E-Motoren“, beschreiben die Entwickler. Quelle: www.elektroauto-news.net

⚡Ultra Compact BEV by Toyota⚡

Ultra Compact BEV by Toyota | ©2019 Toyota Deutschland GmbH

Bislang war der japanische Automobilhersteller Toyota bekannt für seine Hybrid- und Wasserstoffmodelle. Parallel aber haben die Ingenieure auch Konzepte für reine Elektrofahrzeuge – konzipiert für urbane Umgebungen – in der Schublade. Nach Europa aber wird es der kleine Elektrozwerg „Ultra Compact BEV“ nicht schaffen. Schade eigentlich… Auf der Future Expo der Tokyo Motor Show aber kann man ihn sich einmal schon in wenigen Tagen näher anschauen. Laut Toyota ist der zweisitzige Ultra Compact BEV sogar schon serienreif. Bereits im kommenden Jahr wird er in den Innenstädten Japans für individuelle und platzsparende Mobilität sorgen. Entwicklungschef Akihiro Yanaka erklärt: „Wir wollten eine Mobilitätslösung schaffen, die die alternde japanische Gesellschaft unterstützt und Menschen in allen Lebensphasen Bewegungsfreiheit zurückgibt. Mit dem ultrakompakten Elektroauto offerieren wir ein Fahrzeug, das den Kunden nicht nur mehr Autonomie verleiht, sondern auch weniger Platz benötigt und die Lärm- und Umweltbelastung verringert.“ Woran genau zu erkennen ist, dass der Kompakt-Toyota speziell für die Innenstadt designed wurde? Zum einen deuten es bereits die Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h sowie die maximale Reichweite von 100 km an – zum anderen zeigt es die minimale Außenlänge von 2,49 m. Quelle: www.ecomento.de

⚡An Bord der Spirit 111…⚡

Spirit 111 Eco | ©Spirit Yachts Ltd

Auf dem Wasser geht es mit E|Mobilität nicht ums Torpedo, sondern vielmehr ums Torgeedo. Der sog. Torgeedo-Antrieb beschreibt einen elektrischen Hilfsantrieb für Segelyachten. Bester Vertreter dieser Kategorie ist die Spirit 111, das Flaggschiff von Spirit Yachts und gleichzeitig die weltweit größte Segelyacht mit elektrischem Hilfsantrieb. Nachhaltigkeit aber findet sich an vielen weiteren Orten dieses fantastischen Schiffes. Bei Flaute treiben die Spirit 111 vier 40 kWh-Hochvolt-Batterien von BMW an. Damit allein könnte die Spirit 111 bis zu 40 Seemeilen mit einer maximalen Geschwindigkeit von 8 Knoten (ca. 15 km/h) zurücklegen. Stehen die Segel hingegen unter ordentlich Druck von achtern, werden jene Batterien über die sich im Wasser drehende Schraubenwelle aufgeladen. Somit funktioniert das gesamte System nahezu autark. Damit jedoch nicht genug. Der Eigner der Yacht erteilte Spirit Yacht den Auftrag, die umweltfreundlichste Yacht zu entwickeln, die es je gegeben hat. „Es ist dem Eigentümer wichtig, dass er den größten Teil seiner Zeit außerhalb der Häfen verbringen kann, um das Segeln genießen und in Buchten ankern zu können“, fügt der Spirit-Yachts Geschäftsführer Nigel Stuart hinzu. „Durch den Einsatz eines Elektroantriebs, der die Batterien während des Segelns auflädt, kann die Yacht bis zu vier Tage vor Anker betrieben werden, ohne an Land angeschlossen werden oder die beiden bordeigenen Generatoren starten zu müssen.“ Im Falle einer kompletten Atlantiküberquerung sollte die Yacht keinerlei fossile Brennstoffe verbrauchen. Quelle: www.electrive.net

⚡H-D LiveWire gestoppt?⚡

Harley-Davidson LiveWire | ©2019 H-D

Harley-Davidson und Elektromobilität? Seit der Präsentation der LiveWire wissen selbst eingefleischte Harley-Jünger, dass die Traditionsmarke auch lautlos wahre Begeisterungsstürme wecken kann. Mit einer Prise Futurismus, einer gehörigen Portion Leistung und jeder menge harleytypischer Custom-Optionen konnte die LiveWire weltweit Harley-Veteranen milde stimmen. Dumm nur, wenn Produktion und Auslieferung noch vor Erreichen der avisierten Stückzahlen zum Erliegen kommen. Das Problem? Das AC-Ladesystem des E|Bikes ist fehlerhaft. Harley-Davidson gibt gegenüber dem Online-Magazin electrek.co an: „Da wir die Elektrifizierung von Motorrädern anführen, haben wir unsere ersten LiveWire-Motorräder an autorisierte LiveWire-Händler ausgeliefert. Vor kurzem haben wir bei einer abschließenden Qualitätskontrolle einen nicht standardisierten Zustand entdeckt. Wir haben die Produktion und die Lieferungen eingestellt und mit zusätzlichen Tests und Analysen begonnen, was sich gut entwickelt. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren LiveWire-Händlern und Kunden und haben ihnen versichert, dass sie weiterhin LiveWire-Motorräder fahren können. Wie immer legen wir großen Wert auf hohe Qualität. Für Kunden, die LiveWire-Motorräder in Empfang genommen haben, haben wir ihnen versichert, dass sie weiterhin fahren können, und wir haben sie gebeten, zurzeit nur DC-Schnellladung zu verwenden.” Somit steht LiveWire-Besitzern immerhin noch das Gleichstromschnellladen zur Verfügung. Per DC-Ladung werden 80 % der Kapazität in nur 40 Minuten geladen – nach weiteren 20 Minuten stehen dann die vollen 177 km Reichweite zur Verfügung. Danach kann man dann nicht nur lässig cruisen, sondern auch in nur 3,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo Hundert beschleunigen. Bleibt zu hoffen, dass H-D sein Qualitätsprodukt alsbald in den Griff bekommen. Quelle: www.elektroauto-news.net

⚡Novellierung kommt!⚡

Porsche Taycan lädt | © 2019 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Ladestationen in Tiefgaragen per Gesetz? Genau das hat der Bundesrat vor wenigen Tag innerhalb eines Gesetzesentwurfs beschlossen. In Kürze soll jenes Gesetz Deutschlands E|Mobilisten erleichtern, eine private Ladesäule am eigenen Tiefgaragenstellplatz installieren zu lassen. Sowohl das Mietrecht als auch das Wohnungseigentumsgesetz erfahren dafür entsprechende Änderungen. So wird das Klimaschutzpaket 2030 tatsächlich sukzessive Realität. Die rechtlichen Änderungen gestalten sich folgendermaßen: Jeder Mieter soll in Zukunft einen Anspruch darauf haben, auf eigene Kosten eine Ladestation am eigenen Stellplatz zu installieren. Der Vermieter kann nur dann ein Veto einlegen, wenn er sich mit seiner Zustimmung selbst zur Installation verpflichten würde oder aber ein ernsthaft nachvollziehbares Interesse daran besteht, das Gebäude unverändert zu erhalten. Des Weiteren erfährt auch das WEG eine Neuerung: Reichte bis heute das Veto eines einzigen Miteigentümers um ein Bauvorhaben im Keim zu ersticken, genügt künftig ein einfacher Mehrheitsbeschluss der Miteigentümer zur Installation einer Lademöglichkeit. Welchen Weg aber nimmt nun der Entwurf, bis er schlussendlich das Leben vieler E|Mobilisten erleichtert? Nun ja…zunächst einmal nimmt der Entwurf der Länderkammer ihren Weg über die Bundesregierung in den Bundestag. Er entscheidet über darüber, ob aus dem Entwurf Realität wird. Der Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Stefan Kapferer, begrüßt den Gesetzesentwurf und rügt, dass der Gesetzgeber habe „…die Anpassung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts seit Jahren auf die lange Bank geschoben“ habe. Er weiß, dass ein derartiges Gesetz „…ein zentraler Hebel für den Erfolg der Elektromobilität ist – immerhin finden 85 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz statt.“ Immerhin aber befinden wir uns nun auf dem richtigen Weg, oder? Quelle: www.elektroauto-news.net

⚡Der 911er der Lüfte?!⚡

Premium Urban Air Mobility (UAM) | © 2019 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Porsche machte seinen neuzeitlichen, elektromobilen Anfang mit dem Supersportler 918 Spyder. In diesem Jahr folgte der reinelektrische Einstieg mit dem jüngst vorgestellten Taycan. Bald jedoch darf man nicht nur mit weiteren Plug-In-Hybriden und Stromern rechnen. Gemeinsam mit Boeing werkelt der Sportwagenhersteller an einem strombetriebenen Flugzeug im Bereich der Urban Air Mobility (UAM) auf Premium-Niveau. Form und Funktion sollen in Zukunft gleichermaßen begeistern können. Das zumindest verspricht bereits das erste Bildmaterial der gemeinsamen Vision. Detlev von Platen, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Porsche verrät: „Porsche entwickelt sich vom Sportwagenhersteller hin zur führenden Marke für Premium-Mobilität – und das kann langfristig auch die dritte Dimension umfassen. Wir bringen die Stärken zweier weltweit führender Unternehmen zusammen, um ein potenziell wichtiges Marktsegment der Zukunft anzugehen.“ Dass gemeinsam entwickelte Produkt soll senkrecht starten und landen können – ideal für den Personenverkehr im urbanen Raum. Damit bietet es gutes Potenzial für eine ganz neue Art der schnellen und zuverlässigen Fortbewegung in Städten: „Die Partnerschaft fußt auf unseren Bemühungen für ein sicheres und effizientes neues Mobilitäts-Ökosystem und gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam mit einem führenden Automobilhersteller an der Entwicklung eines Premium Urban Air Mobility-Fluggeräts zu arbeiten“, erklärt Boeing-Mitarbeiter Steve Nordlund. Quelle: www.ecomento.de

⚡E|Autos beliebter als gedacht?⚡

„Zweitausend Leute haben wir gefragt…“. Nein, wir sind hier nicht beim Familienduell. E.On, einer der wohl bekanntesten Strom- und Gasanbieter, hat es genauer interessiert, wie die deutsche Bevölkerung zum Thema E|Mobilität steht. Nach einer Befragung von 2.000 Teilnehmern wurde eines klar: Es steht besser um die Akzeptanz von Elektroautos als gedacht. Immerhin 68 % aller Befragten gaben an, dass der Umstieg auf ein reines Elektrofahrzeug für sie prinzipiell in Frage käme. Hört sich nach nicht vielen an? Der Erfolg der Umfrage liegt ja auch klar in der Tendenz, die sie aufzeigt. Noch 2018 gaben 62 % aller Umfrageteilnehmer Zuspruch zum Thema Elektromobilität. In diesem Jahr sind besonders die Jüngeren unter den Teilnehmern – vor allem junge Führerscheinbesitzer – Teil der Befürworter. Bei den 18- bis 24-Jährigen lag nämlich die E|Auto Bereitschaft bei stolzen 84 Prozent. Das wohl relevanteste Themengebiet für den eigenen Mobilitätswechsel war übrigens „Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein & Klimaschutz“. Außerdem förderte die Umfrage zutage, dass der Großteil der Umfrageteilnehmer die Zahl der zur Verfügung stehenden Ladesäulen unterschätzen. 75 % nahmen an, dass Elektromobilisten weniger als 6.000 öffentliche Ladesäulen nutzen können. E.On hingegen redet aktuell von mehr als 17.000 öffentlichen Ladestationen deutschlandweit.

⚡BOSCH | Reichweite steigern!⚡

Reichweite ist wohl eines der zentralen Themen beim Mobilitätswechsel. Bekanntlich kann man davon nie genug haben – Elektromobilisten „kämpfen“ mit aktuell möglichen Reichweiten von durchschnittlich 350 bis 400 Kilometer. Bosch stellt uns einen „Technologiesprung in der Elektromobilität“ in Aussicht, der unser Reichweitenbedürfnis in naher Zukunft stillen dürfte. Der Schlüssel dazu: „Siliziumkarbid-Halbleiter werden die Elektromobilität nachhaltig verändern“, erklärt Bosch-Geschäftsführer Harald Kröger sein neustes Produkt. Solche Halbleiter sind schon heute in unseren Fahrzeugen integriert: Sensoren, Gurtstraffer, Airbags oder Assistenzsysteme verwenden sie. Die neusten Halbleiter von Bosch verwenden jedoch Siliziumkarbid. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Leitern weist die Neuentwicklung eine höhere elektrische Leitfähigkeit auf. Das Ergebnis: Die Leistungselektronik der Pkw besitzt eine höhere Schaltfrequenz was wiederum dafür Sorge trage, dass weniger Energie unnütz in Wärme umgewandelt wird. Das angepeilte Einsparpotenzial liegt bei ca. 50 %. Die so gewonnene Energie steht nun dem Antrieb zur Verfügung. Die Folge: durchschnittlich 6 % mehr Reichweite. Bosch geht für uns ins Detail: „Alles beginnt mit zusätzlichen Kohlenstoff-Atomen, die in die Kristallstruktur des sonst zur Herstellung von Halbleitern eingesetzten hochreinen Silizium eingebracht werden. Die so entstehende chemische Verbindung macht die Halbleiterchips zu wahren Kraftpaketen und bringt gerade für den Einsatz in Elektro- und Hybridfahrzeugen viele Vorteile.“ Im kommenden Jahr können wir bereits mit den ersten Prototypen rechnen. Die Pilotlinie zur Produktion der Chips wurde bereits in Reutlingen mit einer Investition im dreistelligen Millionenbereich gestartet. Quelle: www.ecomento.de

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