⚡Der Mythen-Check | Entwicklungen am Ende!?⚡

⚡Der Mythen-Check | Entwicklungen Am Ende!?⚡

Prädikat: „durchentwickelt“! „Schade drum – das mit mir und Elektromobilität hätte wirklich was werden können. Aktuell aber hört man von nicht mehr als 400 bis 500 Kilometer Reichweite – und daran wird sich wohl nichts ändern. Lithium-Ionen-Akkus existieren schließlich schon seit den 1970er Jahren.- Warum tut sich da nichts? Solang die Reichweitenangst in der Bevölkerung nicht durch neue Technologie gemildert wird, sehe ich keine Zukunft für Elektromobilität. Zum Glück gibt es da noch den guten, alten Diesel in der Garage.

Klar…gute 500 Kilometer schaffen aktuelle Fahrzeuge mit Lithium-Ionen-Akku – das berichtete der ADAC jüngst nach einem seiner Praxistests. Das spiegelt auch den aktuellen Stand der Technik wider. Es gibt jedoch Hoffnung auf neue Technologien: Der Lithium-Luft-Akkumulator bspw. ist der aktuelle Hoffnungsträger im Bereich der Energiespeicher. Statt wie bisher der Li-Ion-Akku verzichtet sie nahezu vollständig auf das schwere Trägermaterial an den Elektroden, wodurch sie einen erheblichen Vorteil in Bezug auf die Leistungsdichte – Energie pro Kilogramm – mit sich bringt. Sie verwendet die umgebende Luft als Oxidator. Mit ihrer spezifischen Energie von 11,14 kWh/kg wären sie den Li-Ion-Akkus ums bis zu 20-fache überlegen. Gleichsam würden sie sich der Energiedichte von Kraftstoffen stark annähern.

Mit dieser Technologie wäre es möglich, die Reichweite von Elektrofahrzeugen nicht unerheblich zu steigern. Problematisch jedoch scheint, dass die Serienreife eines Lithium-Luft-Akkus erst nach 2030 zu erwarten ist.

Jetzt aber soll es einem Schweizer Unternehmen – INNOLITH – geglückt sein, Akkus für Reichweiten von bis zu 1.000 km herzustellen. Hier sind jedoch noch lang nicht alle guten Nachrichten erzählt! Dieser 1.000 km Akku soll vergleichsweise günstig, wiederaufladbar UND sogar in wenigen Jahren verfügbar sein.

Laut eigener Pressemitteilung arbeite die Firma an der „Entwicklung der weltweit ersten wiederaufladbaren Batterie mit 1.000 Wattstunden pro Kilogramm“. Die Zutaten dieser Revolution seien keineswegs exotisch, ermöglichen jedoch eine noch nie dagewesene Energiedichte. Setzen traditionelle Akkus unsere Elektroautos auf brennbare, organische Elektrolyte, nutzt ein Innolith Akku nicht brennbare, anorganische Elektrolyte.

Doch nicht nur die Bestandteile unterscheiden sich vom aktuellen Stand der Technik. Auch den chemischen Aufbau hat Innolith überdacht. Ihre Entwicklung baut auf einer neuartigen Umsatzreaktion, mit der diese außergewöhnlich hohe Energiedichte realisiert wird. So wird gewährleistet, dass jeder einzelnen Batteriezelle ein höherer Energiegehalt zugerechnet werden kann. Bedeutet: Mehr Reichweite als je zuvor in einem Elektroauto.

Der Zeitplan seitens Innolith? Tüfteln, tüfteln, tüfteln, fertigentwickeln, vermarkten. Bis wir uns am Ende dieser Kette befinden, dürfte es noch drei bis fünf Jahre dauern. Zeitgleich aber startet das Unternehmen seine Neuentwicklung als eine Art Pilotprojekt, woraus Lizenzpartnerschaften mit der Automobilindustrie entstehen sollen. Ein Paukenschlag, oder?

Quelle: www.ecomento.de

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