⚡Kompetente E|Auto Kaufberatung?⚡
Immer wieder hören wir, dass E|Fahrzeug Interessierte mit der Beratung in den Autohäusern eher unzufrieden waren. Fehlte es bei manch einem Kaufmann an der Expertise, mangelte es einem anderen Autohaus am passenden Gefährt bzw. der dafür benötigten Lademöglichkeit oder aber an der bloßen Lieferbarkeit des Fahrzeugs. Aufgrund dieses Echos sah der ADAC Grund zum Handeln und testete deutschlandweit die Qualität der Elektroauto-Kaufberatung in den Autohäusern. 40 Autohäuser in Berlin, Köln, Hamburg und Stuttgart hat der ADAC im Rahmen eines Werkstatttests etwas genauer auf den Zahn gefühlt. Im Ergebnis entdeckten die Tester des Automobilclubs „teils deutlichen Qualifizierungsbedarf“ seitens der Berater vor Ort. BMW-Verkaufsberater erhielten im Test die besten Bewertungen. Nicht ohne Grund, schließlich verfügen BMW-Filialen Dank der BMWi Modellreihe über 6 Jahre Erfahrung im Bereich E|Mobilität. „Entsprechend professionell präsentierten alle besuchten Autohäuser ihr Angebot – inklusive Wallboxen, Installationsservice oder Zugang zu öffentlichen Ladesäulen“, bewertete das Test-Team des ADAC. Doch auch E|erfahrene OEMs wie Nissan oder Renault haben Filialen in Deutschland, die den Interessierten gut geschultes Personal und entsprechendes Equipment an die Seite stellen. Enttäuscht haben besonders die Autohäuser von Kia, Mercedes-Benz oder Hyundai. Der Grund hierfür sei darin zu sehen, dass sich die fehlende Verfügbarkeit der E|Fahrzeug sowie die damit verbundenen Lieferzeiten die Klinke in die Hand gaben. Der ADAC kommentiert: „So haben es selbst motivierte Verkäufer schwer, ein Fahrzeug zu bewerben, das nicht im Verkaufsraum steht oder quasi nicht erhältlich ist“. Über folgende Zwischenbemerkung freuen wir uns jedoch ganz besonders: „Kein einziger Verkäufer versuchte, unserem Tester das gewünschte E-Auto auszureden“. Sämtliche in Anspruch genommenen Beratungen gestalteten sich „neutral bis positiv“. Den kompletten Test inklusiver einer detailreichen Auswertung finden Sie im Elektromobilitätsbereich des ADAC.
⚡Klimaschutzpaket 2030 | Was erwartet uns?⚡
Die insgesamt 19 Stunden Sitzung der Koalitionsspitzen zum Thema „Klimaschutzprogramm 2030“ förderten 22 Seiten Papier zutage, die konkrete Maßnahmen enthalten um die angepeilten Klimaziele für das Jahr 2030 zu erreichen. Leider aber sind die von uns erwarteten, umfangreichen Maßnahmen zur Förderung vom E|Mobilität nicht enthalten. Trotzdem aber lohnt sich ein genauer Blick auf die Roadmap des „Klimaschutzprogramm 2030“. Die wichtigsten Punkte erfahrt ihr jetzt… ⚡AUSBAU DER LADEINFRASTRUKTUR⚡ Hierbei handelt es sich quasi um eine Grundvoraussetzung für den Durchbruch der Elektromobilität. Wo ausreichend Lademöglichkeiten existieren, da schwindet auch die Reichweitenangst der Bevölkerung. Daher ist das gesetzte Ziel das Erbauen von 1 Millionen Ladepunkten bis 2030. Aus diesem Grund fördert der Bund den Aufbau öffentlich zugänglicher Ladesäulen bis 2025 mit entsprechenden Förderprogrammen. Ein Masterplan „Ladesäuleninfrastruktur“ und ein damit einhergehender Masterplan soll noch in diesem Jahr entstehen. Unter andrem soll geregelt werden, dass an allen Tankstellen auch Ladsäulen für E|Mobilisten zur Verfügung stehen sollen. Zudem werden gemeinsam genutzte gewerbliche sowie private Ladesäulen ebenso gefördert wie die Installation privater Ladeinfrastruktur mithilfe des sog. Handwerkerbonus. ⚡RECHTLICHER ANSPRUCH AUF WALLBOX⚡ Sowohl das Mietrecht als auch das Wohneigentumsgesetz erfahren jeweils Änderungen, die das Errichten von Ladeinfrastruktur deutlich einfacher gestalten. Grundlegend wird das Prinzip der Einstimmigkeit durch das Mehrheitsverfahren ersetzt. Ein einzelnes Veto für das Scheitern einer Installation genügt somit fortan nicht. Ebenso werden weitere rechtliche Hindernisse aus dem Weg geräumt. Zudem wird die „Nationale Leitstelle“ Elektromobilität installiert, die die Koordination der Ladeinfrastruktur auf den Ebenen Bund, Länder und Kommunen übernimmt. Überdies wird eine Grundlage dafür geschaffen, dass Verteilnetzbetreiber ihr Grid auf Intelligenz und Steuerbarkeit trimmen, um den Anforderungen der E|Mobilität in Zukunft Herr zu werden. ⚡FÖRDERUNG VON ELEKTROAUTOS⚡ Die Dienstwagenregelung von 0,5 % für die Nutzung von BEV Fahrzeugen bzw. PHEV Fahrzeugen wird bis zum Jahr 2030 verlängert. Die Besteuerung von E|Fahrzeugen mit einem inländischen Brutto-Listenpreis von bis zu 40.000,- € wird sogar auf 0,25 % reduziert. Außerdem wird die Steuerbefreiung gem. §3d Kraftfahrzeugsteuergesetz bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Die damit in Einklang stehenden Befristung von 10 Jahren wird bis zum 31. Dezember 2030 ausgeweitet. Auch die Kaufprämie wird eine Novellierung erhalten. Ab 2021 geht die Prämie für den Kauf von Fahrzeugen mit Elektro-, Hybrid- und Wasserstoff- /Brennstoffzellenantrieb in die Verlängerung. In einem weiteren Schritt wird die bundesseitige Prämie für Fahrzeuge bis zu 40.000,- € erhöht. Zudem dürfen Länder und Kommunen nun auch Emissionsanforderungen an Mietwagen, Taxen und Busse stellen. ⚡ENTWICKLUNG VON KRAFTSTOFFEN⚡ Hier geraten Biokraftstoffe in den Fokus der politischen Bemühungen. Je mehr „Bioanteil“ im Kraftstoff, desto geringer der „Fossilanteil“. Bestimmte Verkehrssektoren sollen demnach von flüssigen bzw. gasförmigen, regenerativen Kraftstoffen aus Biomasse Gebrauch machen. Die Erzeugung jener Kraftstoffe wird gefördert. ⚡EMISSIONSARME LOGISTIK⚡ In Zukunft wird der Kauf von Lkw mit klimaschonenden, alternativen Antrieben unterstützt. Ebenso wird auch der Aufbau der für das Betrieben notwendigen Tank- und Ladeinfrastruktur gefördert. Danach sollen bis 2030 etwa 30 % aller Lkw im Bereich des Straßengüterverkehrs mit alternativen Antriebstechnologien unterwegs sein. Um dieses Ziel weiterhin zu forcieren, wird es in Zukunft einen ab 2023 wirksamen CO2-Aufschlag auf die Lkw-Maut geben. ⚡STROMBASIERTE KRAFTSTOFFE⚡ Die Themen „Brennstoffzelle“ oder aber „PtX-Kraftstoffe“ werden in Zukunft – ebenso wie die reinelektrische Mobilität – eine zunehmend größere Rolle spielen. Die Entwicklung neuer Kraftstoffvarianten, insbesondere für Industrie, Schwerlast, Luft- und Schifffahrt soll daher auch gefördert und vorangetrieben werden. Zudem dürfen wir bis Ende dieses Jahres auf das Papier „Nationale Wasserstoffstrategie“ hoffen. Hier wird der Ausbau des Mobilitätssektor in Richtung Wasserstoff angetrieben. Insbesondere die Versorgung mit Wasserstoff steht hier im Mittelpunkt. ⚡DIGITALISIERUNG DER MOBILITÄT⚡ Stichwort „Digitale Mobilitätsdienste“. Jenes Angebot soll durch eine Anpassung des derzeitigen Personenbeförderungsgesetzes stark erweitert werden. Im Fokus stehen Automatisierung, Vernetzung und Künstliche Intelligenz für eine nachhaltigere Mobilität. Im Vorfeld jedoch sollen praxisnahe Erprobungen dieser Konzepte zeigen, wie alltagstauglich und anwenderfreundlich diese Dienste sind. ⚡REFORM DER KFZ-STEUER⚡ Auch die kfz-Steuer wird den neuen Gegebenheiten angepasst. Die Bepreisung wird stark an den CO2-Emissionen ausgerichtet. Das Ziel ist eine starke Lenkwirkung beim Kauf eines Neuwagens in Richtung emissionsärmerer Fahrzeuge. Bei Neuzulassungen ab dem 01. Januar 2021 gilt die Bemessungsgrundlage der Steuer auf Grundlage der CO2-Emissionen pro Kilometer. Ab 95g CO2 pro Kilometer wird die Steuer in zwei Emissionsstufen erhöht. ⚡FÖRDERUNG DER BATTERIEZELLFERTIGUNG⚡ Etwa eine Milliarde Euro sollen zum Aufbau der industriellen Batteriezellfertigung ausgeschüttet werden. Besonders die Bereiche des Kompetenz- und Technologieausbaus entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden hierbei berücksichtigt. So sollen die wesentlichen Teile der Wertschöpfung dem Automobilsektor Deutschlands erhalten bleiben. ⚡AUSBAU DER RADWEGE⚡ Radverkehr wird attraktiver! Um das zu erreichen, sollen die Bedingungen für Radfahrer im öffentlichen Verkehr verbessert werden. Eine erste Maßnahme dazu wäre der voranschreitende Ausbau der Rad- und Radschnellwege entlang der Bundesstraßen. Die Sonderprogramme „Stadt“ und „Land“ bringen uns außerdem sichere Abstellanlagen für Räder sowie infrastrukturelle Anpassungen für Lastenräder. ⚡ÄNDERUNGEN IM ÖFFENTLICHEN PERSONENVERKEHR⚡ Bis 2030 werden die Deutschen Bahn und der Bund aller Voraussicht nach 86 Milliarden Euro in die Erneuerung des Schienennetzes pumpen. Zudem sollen Engpässe ausgebaut und moderne, digitale Leit- und Sicherheitstechnik ins bestehende Schienennetz eingepflegt werden. Der „Deutschlandtakt“ soll außerdem für eine Harmonisierung der Fahrpläne – insb. der Fahrtzeiten – sorgen. Zudem soll Bahnfahren mithilfe eines Gesetzesvorschlags etwa 10 Prozent günstiger werden. Im Gegenzug sollen Dumpingpreise für Flugtickets rechtlich verhindert werden. Zusätzlich zu allen Bemühungen soll es künftig 10 Modellprojekte zum Zwecke der stärkeren Nutzung des ÖPNV geben. In Betracht kommt bspw. auch ein Jahresticket zum Preis von 365,- € – 1,- € für jeden Tag der Nutzung des ÖPNV. Quelle: www.ecomento.de | www.elektroauto-news.de
⚡DAIMLER | Ade, Verbrenner!⚡
Ola Källenius, Ablöse des einstigen Konzern-Chefs Dieter Zetsche, verriet nach seiner offiziellen Berufung in welche Richtung sich Daimler unter seiner Hand entwickeln wird. Kernziel sei es, die Marke mithilfe von Elektrifizierung gänzlich auf Nachhaltigkeit umzustrukturieren. Aus diesem Grund wird – zumindest vorerst – die Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren eingestellt. Im Vordergrund stehen nach eigenen Aussagen elektrische Antriebe sowie die entsprechende Batterieentwicklung. Erste Ergebnisse dieser Routenneuberechnung können wir derzeit sogar auf der IAA bestaunen. „Die Zukunft von Mercedes wird elektrisch“, erklärt Källenius im Vorfeld der IAA. „Wir shiften auch Kapazitäten von der klassischen Motorenentwicklung, Getriebeentwicklung hin zu den Abteilungen, die Batterietechnologie machen, die Leistungselektronik machen, die elektrische Antriebe machen.“ Ein erstes Zeichen der neuen Daimler-Strategie: Der Mercedes-Benz Vision EQS, jüngst vorgestellt auf der Frankfurter IAA. Mit ihm wird die Luxusklasse nun noch ruhiger, noch entspannter, noch anmutiger. Nach dem Luxus-SUV EQC wird Mercedes-Benz nun auch die S-Klasse elektrifizieren. Das Vision EQS Konzeptfahrzeug verfügt über eine wenigstens 100 kWh große Batterie, mit der es bis 700 ladefreie WLTP-Kilometer serienmäßig geben soll. Ist der Energiespeicher einmal erschöpft, lädt es sich dank 800 V Onboard-System und 350 kW Schnellader recht zügig: In nur 20 Minuten sind 80 % der ursprünglichen Kapazität wiederhergestellt. Mit seinen 350 kW / 475 PS geht es in nur 4,5 Sekunden auf Landstraßenniveau. Dass er dieses sportliche Statement auch querdynamisch halten kann, verspricht die angepeilte Gewichtsverteilung von 50 : 50 sowie der tiefe Schwerpunkt, den wir den Akkupacks zu verdanken haben. Was die S-Klasse für die Strategie Daimlers aus den 2000er Jahren war, wird der EQS für die Neuzeit. Klimaneutral (sowohl in Produktion als auch Nutzung), luxuriös, zukunftsweisend. Wir dürfen somit auf die charakterliche Wendung von Mercedes-Benz und vielen weiteren OEMs freuen. E|Mobilität kommt! Quelle: www.ecomento.de
⚡Die Zukunft von BMW?!⚡
2013 bereicherte er den Markt, der Technologieträger BMW i3. Das bis dato erste und – zu diesem Zeitpunkt – einzige Elektrofahrzeug der Bayrischen Motorenwerke kam mit 170 PS, 250 Nm und einer Reichweite von maximal 160 km daher. Heutzutage legt der kleine Stromer sogar bis zu 359 km zurück. Ist es jedoch nach mittlerweile 6 Jahren an der Zeit, ihn aus dem Sortiment zu nehmen? Keinesfalls. Laut BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota soll der BMW i3 noch länger gebaut werden. „Es gibt keine konkreten Pläne für einen i3-Nachfolger. Wir bringen die Elektrifizierung jetzt in die breite Masse“, so der Vertriebsvorstand. Der Fokus des Konzerns liege demnach besonders in der Elektrifizierung bestehender Modelle – sowohl in Plug-In- als auch reinelektrischer Bauweise. Trotz alledem aber bleibt der i3 – das erste Serienauto der Submarke BMW i – mit seiner nachhaltigen Produktion und dem Fokus auf Leichtbau eine Art Leuchtturm der Marke. Warum der i3 nach 6 Jahren Produktion und 150.000 verkauften Exemplaren keinen geeigneten Nachfolger bekommt? Das liegt ausschließlich an der Strategie des Herstellers. Zukünftig werden sowohl Hybride als auch batteriebetriebene Versionen bestehender Modelle ins Portfolio aufgenommen. Grundlage dafür ist eine für die Integration mehrerer Antriebstechnologien geeignete Plattform. Mithilfe dieser wird BMW bis zum Jahr 2023 wenigstens 25 elektrifizierte Fahrzeugmodelle im Programm haben. Die Hälfte davon wird sogar reinelektrisch unterwegs sein. ____________________________________________________________ Quelle: www.ecomento.de
⚡RELEASE | VW ID.3 auf der IAA⚡
Lang haben wir auf ihn warten müssen – nun ist das Serienkleid gelüftet. Im Rahmen der IAA erblickte der Volkswagen ID.3 ungetarnt das Licht der Öffentlichkeit. Silke Bagschik, Vertriebs- und Marketingleiterin der ID.-Familie, verriet: „Der ID.3 ist ein alltagstauglicher Allrounder. Er ist kompakt, dabei wendig wie ein Kleinwagen und bietet den Innenraum eines Mittelklassewagens. Er kombiniert spannendes Design mit innovativer Technologie und hohen Reichweiten.“ Alle weiteren Details, Ausstattungslinien und das Wichtigste – die REICHWEITEN – verraten wir jetzt. DIE 1ST EDITION | Zum Auftakt des ersten Vertreters der ID.-Reihe gibt es lediglich den ID.3 1st Edition. Die auf 30.000 Einheiten limitierte Sonderserie ist leider nicht bestellbar – alle verfügbaren Fahrzeuge wurden bereits vollends reserviert. Für „unter 40.000,- €“ bekommen die Vorbesteller eine 58-kWh-Batterie sowie einen Elektromotor an der Hinterachse. Der ID.3 leistet damit 150 kW / 204 PS und 310 Nm Drehmoment. Hört sich nach ordentlich Speed an? Leider nicht. Bei 160 km/h wird elektronisch abgeregelt. Der Weg bis zum TopSpeed aber dürfte äußerst unterhaltsam sein. Ebenso wie die Höchstgeschwindigkeit begnügt sich der ID.3 auch in puncto Verbrauch mit weniger. VW gibt einen kombinierten Verbrauch von 12,9 – 12,7 kWh/100 km an. Damit dürfte eine Reichweite von immerhin 420 km am Stück machbar sein. Was aber bietet der ID.3 1st Edition ausstattungsseitig? Vorbestellbar war er in drei unterschiedlichen Varianten… ____________________________________________________________ ⚡Ausstattung “basic”⚡ Armlehnen vorn, Lenkradheizung, Sitzheizung, 18-Zoll-Alufelgen, DAB+ Digitalradio, Navigationssystem, Mode-2-Ladekabel. ⚡Ausstattung „plus“⚡ ACC (automatische Distanzregelung), Kessy Advanced (schlüsselloser Zugang), Rückfahrkamera, spezielle Designsitze, Ambientelicht, zusätzliche USB-C-Schnittstellen, Privacy Verglasung, Exterieur-Style-Paket in Silber, LED-Matrix-Scheinwerfer, Matrix-Rückleuchten, 19-Zoll-Alufelgen. ⚡Ausstattung „max“⚡ Komfortsitze, Spurhalteassistent, Spurwechselassistent, Head-up-Display inkl. Augmented Reality, Soundsystem „Beats“, induktive Ladestation fürs Smartphone, Panorama-Glasdach, 20-Zoll-Alufelgen. ____________________________________________________________ DIE SERIENVERSION | Schon 2020 wird es die regulär bestellbaren Modelle für den Markt geben. Das Basismodell wird für „unter 30.000,- €“ bestellbar sein. Der genaue Einstiegspreis wird seitens Wolfsburg noch nicht verraten – einige Details zur Serienversion hingegen schon… Zum Start werden drei unterschiedliche Reichweiten-Optionen, also drei Batteriegrößen zur Wahl stehen. In der Basis verhelfen 45 kWh Kapazität zu immerhin 330 km Gesamtreichweite. Das Upgrade dazu bildet der in der 1st Edition Anwendung findende 58 kWh große Akku mit etwa 420 km Reichweite. Die größte Ausbaustufe hingegen bietet 77 kWh und 550 km Reichweite ohne Tankstopp*. Wer doch einmal rasten und nachtanken muss, sollte im Idealfall keine allzu lange Pause einrechnen. Mit 100 kW Ladeleistung braucht es für 290 Kilometer Reichweite „nur“ 30 Minuten. Info- und Entertainment finden hauptsächlich im Cockpit-Display sowie auf einem zentralen 10-Zoll-Touch-Display statt. Bedient wird der ID.3 mithilfe digitaler Bedien- und Anzeigenelemente, sodass sämtliche Eingaben über Touchfunktionen oder aber mittels berührungssensitiver Tasten erfolgen. Wer den Finger jedoch nicht krümmen mag, kann die neue „Natural Voice“-Sprachsteuerung nutzen. *alle Reichweitenangaben nach WLTP-Zyklus Quelle: www.ecomento.de
⚡PORSCHE TAYCAN | Release & Details⚡
Nur noch wenige Stunden trennen die E|Community vor einem wahren Meilenstein der modernen Elektromobilität. Sympathie- und Technologieträger Porsche enthüllt am 04. September 2019 – zeitgleich auf drei Kontinenten – seinen ersten, reinelektrischen Sportwagen für den Weltmarkt. Jedem Premierenort kommt dabei seine ganz spezielle Rolle zu: Die Weltpremiere an den Niagarafällen versinnbildlicht die Wasserkraft, Neuhardenberg in Berlin steht mit seinem Solarpark für die Sonnenenergie und die Insel Pingtan (ca. 150 km entfernt von der chinesischen Stadt Fuzhou) verkörpert mit ihrem Windpark die Windkraft. Somit steht der Release des Taycan ganz im Zeichen erneuerbarer Energien. Fantastisch! Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, gibt es hier noch ein paar frische Details zum Vollzeitstromer! OVERBOOST | Zuffenhausen hat in den letzten Wochen ausreichend unter Beweis gestellt, wie performant sein Taycan wirklich sein kann. Bärenstark. Ausdauernd. Nun sind weitere Details zur Performance erschienen. So sollen bestimmte Modellvarianten über eine sogenannte „Overboost-Funktion“ verfügen, die dem Fahrer auf Wunsch für 2,5 Sekunden etwas über 522 kW / 700 PS zur Verfügung stellt. Regulär pressen bereits 440 kW / 600 PS Fahrer und Beifahrer in die Sportsitze. Per Overboost geht es dann in etwas unter 3 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo. Die Entwickler versprechen „…markentypische Performance und das nahezu beliebig oft reproduzierbar“. INTERIEUR | Die technischen Daten und die Außenaufnahmen begeistern E|Mobilisten weltweit. Was aber taugt ein schönes Äußeres, wenn es innen nicht Porsche-typisch zugeht? Innenraum-Design-Leiter Ivo van Hulten bemerkt: „…hier gilt: Weniger ist mehr. Das Taycan-Interieur vereint markentypische Design-Elemente mit einer neu gestalteten User Experience und überzeugt durch schlichte Eleganz.“ Bedeutet jedoch nicht, dass der Traditionshersteller uns in eine leere Plastikwüste setzt. Nein, ganz im Gegenteil. „Die Instrumententafel ist clean, reduziert und hochmodern gestaltet. Die Bedienung ist schnell und ablenkungsfrei möglich. Das freistehende und gebogene Kombiinstrument bildet den höchsten Punkt auf der Instrumententafel. Damit wird die Fahrerachse klar betont und der Pilot hat alles Nötige im Blick“, verspricht Porsche. Das große, 16.8 Zoll große Kombiinstrument stellt dem Fahrer vier Darstellungsmodi zur Wahl. Erweitert wird es durch die am Rand befindlichen Touch-Bedienfelder für Licht- bzw. Fahrwerkseinstellungen. Mit seiner extremen breite zitiert die neue Instrumententafel das Dashboard des einstigen Ur-911ers. Zudem ist auf der Mittelkonsole ein 10.9-Zoll-Infotainment-Display verbaut, das optional durch ein weiteres Display für den Beifahrer ergänzt werden kann. Porsche, wo sind da die Bedienknöpfe? „Generell wurde die Zahl klassischer Hardware-Bedienelemente wie Schalter oder Knöpfe stark reduziert. Stattdessen erfolgt die Steuerung intelligent und intuitiv – per Touchbedienung oder mit einer Sprachsteuerung, die auf das Kommando ‚Hey Porsche‘ hört“, erklären die Porsche Designer. Ersetzt wurden alle Knöpfe, Hebel und Schalter zudem durch ein 8.4 Zoll großes Touch-Bedienfeld inkl. haptischem Feedback in der ansteigenden Mittelkonsole. LIMITIERT | Vorerst einmal ist der Taycan nicht endlos bestellbar – auf insgesamt 20.000 Stück limitiert Zuffenhausen seinen blitzschnellen Leisetreter. Aufgrund des bereits jetzt großen Interesses aber wird man die Auflage deutlich erweitern. Voraussichtlich startet der Taycan zu Preisen zwischen 75.000 und 90.000,-€. Wer seine Bank für Porsches Elektrosportler begeistern kann, erhält neben 600 PS auch reichlich Reichweite. Gemäß WLTP-Zyklus sollen es über 500 km sein. Im Laufe der Modelljahre sollen noch weitere Modelle mit weniger Leistung und Reichweite den Markt bereichern – dann aber für einen entsprechend niedrigeren Einstiegspreis. Wann genau der Release-Livestream startet, seht ihr hier. Der Countdown läuft… Quelle: www.ecomento.de
⚡DER DURCHBRUCH?!⚡
Einer der größten Kritikpunkte in Sachen „Elektromobilität“ ist ohne Zweifel die benötigte Zeit zum Laden der Fahrzeuge. Vielen sind bereits die seitens Porsche angekündigten Ladezeiten von 20 min für 400 km Reichweite zu lang. Der Durchbruch des E|Autos in die Gesellschaft wäre somit garantiert möglich, wenn schnelles Laden in nur wenigen Minuten technisch realisierbar wäre. Hier die gute Neuigkeit: Wir können damit rechnen. Das Startup „Echion Technologies“ beschäftigt sich nämlich aktuell mit eben jenem Thema. Mit ihrer Neuentwicklung soll ein traditioneller Lithium-Ionen-Akku in lediglich 6 Minuten vollgeladen. Dabei erfindet das Entwicklerteam um Dr. Jean de la Verpilliere das Rad nicht neu. Vielmehr entwickelte das Unternehmen eine Art Supplement für Batterien. Das frisch entwickelte, chemische Produkt soll in den Lithium-Ionen-Akkus der jeweiligen Hersteller eingesetzt werden, sodass die Ladezeiten dramatisch reduziert werden können. Warum? Herkömmliche Akkus vertragen die entstehende Hitze beim Ultraschnellladen nicht – sie drohen zu explodieren. Der neue Zusatz wird dafür sorgen, dass der thermische Haushalt der Batterien ausgeglichen bleibt. Dabei gilt: Niedrige Temperaturen, hohe Ladeleistungen, minimale Ladezeiten. Fun Fact: Das funktioniert sowohl in Fahrzeugen als auch in Smartphones. De La Verpilliere verrät gegenüber der Cambridge Independent: „Es handelt sich um ein neues Pulver, das Wiederaufladen in sechs Minuten, nicht 45 Minuten erlaubt. Das gilt auch für ein Auto, ein Elektroauto lässt sich also fast so einfach laden, wie ein konventionelles Auto betanken.“ Bereits 2020 soll die Substanz serienreif sein. Einziges Problem: Bislang hat sich das Unternehmen noch nicht dazu geäußert, auf welche Kapazität sich die Angabe von 6 Minuten bezieht. Bleibt zu hoffen, dass sie mit wenigstens 400 km Reichweite rechnet. Positiv bleiben! Quelle: www.ecomento.de
⚡Wallbox-Reform kommt!⚡
Ein E|Auto lädt, wo es parkt…und wo parkt es am längsten? Zuhaus natürlich. Wallboxen erfreuen sich daher steigender Beliebtheit. Um diesen Trend zu unterstützen winkt uns eine Gesetzesänderung die dafür sorgen soll, dass Wohnungseigentümern die Installation einer privaten Ladesäule bzw. Wallbox erleichtert werden soll. Besonders an dieser Gesetzesänderung aber ist, dass insbesondere die Bedürfnisse der Mieter adressiert werden. Problematisch nämlich ist die private Lademöglichkeit immer dann, wenn sich Mieter für dessen Installation interessieren. „Wohnungseigentum muss zukunftsfest und praktikabel sein. Wir werden bauliche Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität erleichtern. Eigentümer und Mieter brauchen ein Recht auf Einbau von Ladestationen“, so Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). Mit diesen Worten kündigte sie die Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) an, die neue Rechtsansprüche sowie neuartige Abstimmungsregeln für Eigentümerversammlungen vorsieht. Der bayerische Justizminister Georg Eisenreich (CSU) kommentierte weiterhin: „Wer eine Ladesteckdose für sein Elektrofahrzeug in der heimischen Tiefgarage benötigt, soll diese einbauen können.“ Rechtliche Zugangshindernisse? Schnee von gestern. Eines der zentralen Elemente: Eigentümern wie Mietern wird in Zukunft ein einklagbarer Anspruch auf eine private Ladevorrichtung für E|Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Danach müssten nicht länger drei Viertel aller Eigentümer der Installation zustimmen, sofern diese als „objektiv vernünftige Maßnahme“ zu betrachten ist. In diesem Falle müssen lediglich mehr als 50 % zustimmen. Die dann entstehenden Kosten werden gleichmäßig auf die Miteigentümerschaft umgelegt. Diese Regelung aber findet hingegen keine Anwendung, wenn eine sog. „grundlegende Umgestaltung“ der Wohnanlage zur Umsetzung der Installation nötig wäre bzw. einer der Eigentümer ein „Sonderopfer“ erbringen müsste, er also durch die Installation unverhältnismäßig stärker belastet würde als der Rest der Eigentümer. Bis zur Umsetzung der Reform müssen wir auch gar nicht lang warten. Das neue Gesetz könnte bereits im Herbst 2020 in Kraft treten. Einen entsprechenden Entwurf können wir hingegen schon Ende des Jahres begutachten. Quelle: www.ecomento.de
⚡EU-Kommission fordert 1 Mio. neue Ladestationen⚡
Das anvisierte Ziel der EU-Kommission bis 2050: vollständige Klimaneutralität! Schenkt man einigen Medienberichten Glauben, so steht uns dafür eine wahre E|Mobilitäts Offensive ins Haus. So zum Beispiel soll die Zahl der öffentlich zur Verfügung stehenden Ladestationen noch bis 2025 um 1 Millionen steigen. Reichweitenangst adé! Laut Tagesspiegel – unter Berufung auf den Entwurf einer Prioritätenliste der EU-Kommission – seien „die dafür nötigen Milliarden teils schon eingeplant und könnten teils innerhalb des EU-Kohäsionsfonds umgeschichtet werden“. Neben dem einfachen Ausbau der Ladeinfrastruktur aber stehen weitere Punkte auf der Agenda. Diese Roadmap beschreibt den Weg hin zu Maßnahmen in Bezug auf den Ausbau der Offshore-Energiegewinnung, zu höher bepreisten Flügen sowie zu klimaschonend gestalteten Arbeitsprozessen für Großverbraucher. Die Zeichen für einen wirklich nachhaltigen Mobilitätswechsel, der in eine gelungene Energiewende mündet, stehen demnach gut. Quelle: www.electrive.net
⚡GOSSIP | Beziehungs-Aus bei Tesla⚡
Es ist wohl an niemandem vorbeigegangen: NextMove, die laut eigenen Angaben größte E|Auto-Vermietung Deutschlands, berichtete öffentlichkeitswirksam über anhaltende Probleme im Hause Tesla in den Bereichen Service und Qualität. Nun erwarte der Vermieter erheblich weniger Tesla-Modelle in seinem Portfolio als ursprünglich geplant – der Großauftrag von über 100 Modellen kam unter diesen Umständen nicht zustande. Ein Sprecher von Tesla kommentierte: „Es stimmt nicht, dass Tesla die Bestellung storniert hat, da der Kunde sich entschloss, keine weiteren Lieferungen von übergabefertigen Fahrzeugen entgegenzunehmen. Wir glauben, dass der Kunde die Übergabe der verbleibenden Fahrzeuge nicht nur aufgrund von Qualitätsproblemen abgelehnt hat, sondern aus Frustration über einen anderen Disput vom Anfang des Jahres“. Hat dieser öffentliche Disput dazu geführt, dass der seit wenigen Monaten im Amt stehende PR-Chef Tesla Deutschland nun geht? Stefan Keuchel ist ein Profi in seinem Job, war er doch früher der Google-Pressesprecher für Deutschland. Seit weniger als einem Jahr arbeitete er für Tesla. Sein bisheriger Aufgabenbereich betraf nicht nur Deutschland, sondern ebenso Österreich und die Schweiz. Nun kehrt er dem Unternehmen den Rücken. Verwundernd ist es deshalb, weil er zu Beginn seiner Anstellung nur Gutes zu berichten hatte. Laut eigener Aussage sei Tesla „eines der innovativsten und spannendsten Unternehmen der Welt, das eine Menge – dringend benötigten – frischen Wind in die Autoindustrie bringt“. Zum grundlegenden Sinngehalt aber steht er hingegen dennoch. Das aktuelle Arbeitsangebot aber habe er nicht ausschlagen können. Sein neuer Arbeitgeber nämlich ist niemand geringeres als der Berliner Mikromobilitäts-Anbieter Circ, der ihm deutlich mehr „Gestaltungsspielraum“ einräume, so der baldige Circ- „Vice President of Communications“ gegenüber www.t3n.de. Wir wünschen “Viel Erfolg!” im neuen Amt! Quelle: www.ecomento.de