Radnabenmotor

In dieser Konfiguration sitzt der Elektromotor nicht zentral im Fahrzeug, sondern direkt am angetriebenen Rad. Im Jahr 1900 präsentierte Ferdinand Porsche auf der IAA in Paris den Lohner-Porsche – ein Hybridfahrzeug mit integrierten Radnabenmotoren, die jeweils bis zu 2,5 PS leisteten. Heute allerdings ist der Radnabenmotor aus der Großserienproduktion nahezu verschwunden. Dabei klingen die Vorteile eines Radnabenmotors zunächst verlockend:

  • Der Einsatz von schweren Antriebswellen entfällt.
  • Eine radselektive Antriebsregelung ermöglicht Sicherheit & Performance.
  • Extremer Raumgewinn könnte der Fahrzeug-Usability zugutekommen.

Der Grund für das Außerachtlassen dieser Triebwerkspositionierung: Das zu hohe Gewicht schlägt sich auf die ungefederten Massen des Fahrzeugs nieder. Dies sorgt für eine nicht unerhebliche Einschränkung des Fahrkomforts. Zeit für die Automobilindustrie, an dieser Stelle Hand anzulegen.