E|Förderung

Ihr geförderter Weg zur E|Mobilität

Elektrofahrzeuge sind teuer! Ladeinfrastruktur ist es auch…und schlecht ausgebaut sowieso.“ Ein so ähnliches Raunen geht durch die Gesellschaft, wenn es um das Thema Elektromobilität geht. Dass dem jedoch nicht so ist, zeigen die vielen verschiedenen Förderprogramme seitens Bund und Länder.

Sie machen es möglich, dass Elektromobilität zu einem durchaus erschwinglichen Vorhaben wird – auch für den privaten Elektromobilisten. Zudem sorgen Fördermittel dafür, dass die verfügbare Ladeinfrastruktur stetig ausgebaut wird.

FÖRDERMITTELMÖGLICHKEITEN DES BUNDES

„Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude“⚡

Ab dem 24.11.2o2o wird Mietern, Eigenheimbesitzern und Vermietern der Einbau privater Ladestationen gefördert. Das verkündete Verkehrsminister Andreas Scheuer bei der Eröffnung der "Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur".

Wer wird gefördert | Mit dem Zuschuss „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ werden private Eigentümer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Mieter, aber auch Vermieter (Privatpersonen, Unternehmen, Wohnungsgenossenschaften) bei Kauf und Installation von Ladesäulen in selbst genutzten bzw. vermieteten Wohngebäuden finanziell unterstützt. 

Was wird gefördert | Subventioniert werden ausschließlich Ladestationen, die an Stellplätzen bzw. Garagen, die zu einem Wohngebäude gehören, installiert werden. Voraussetzung ist, dass diese ausschließlich privat zugänglich sind. Förderfähig sind sowohl der Kauf als auch die Installation sowie der Anschluss der Wallbox. Anforderungen an die Wallbox selbst sind:

O Die Ladestation selbst verfügt über eine Ladeleistung von 11 kW

O Der Strom kommt zu 1oo % aus erneuerbaren Energien

O Die Ladestation ist intelligent und i.S.d. Netzdienlichkeit steuerbar

Wie gefördert wird | Unterstützt wird mithilfe eines pauschalen Zuschusses i.H.v. 9oo,- € pro Ladepunkt. Die Anzahl der Ladepunkte wird dabei im Antrag selbst festgehalten. Ihr könnt euch also auch mehrere Ladesäulen fördern lassen. Voraussetzung ist, dass die Gesamtkosten wenigstens 9oo,- € betragen. Andernfalls wird der Zuschuss reduziert. In die Ermittlung der Gesamtkosten fallen:

O Der Kaufpreis der Ladestation selbst

O Die Kosten für den Netzanschluss

O Die Kosten für das Energiemanagementsystem/Lademanagementsystem

O Die Kosten für die Elektroinstallationsarbeiten

Wann gefördert wird | Ab dem 24. November 2o2o könnt ihr euren Antrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einreichen. Mehr Informationen zum Antragsverfahren findet ihr daher hier. In Kürze veröffentlichet die KfW eine Liste der geförderten Ladestationen. Wartet also noch mit der Installation. 

„Sozial & Mobil“⚡

Seitens des Bundesumweltministeriums steht im Förderprogramm "Sozial & Mobil" die Elektrifizierung von Flotten bei sozialen Diensten im Fokus. Darunter fällt nicht nur die Fahrzeugbeschaffung - auch die zur Betreibung der Fahrzeuge notwenige Ladeinfrastruktur wird gefördert.

Wer wird gefördert | Organisationen und Unternehmen, die im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind. Doch auch Leasinggeber, die Fahrzeuge an solche Organisationen / Unternehmen verleasen, können eine Förderung beantragen.

Was wird gefördert | Gefördert wird die Beschaffung batterieelektrischer Neufahrzeuge (mit einer Pauschale von 1o.ooo,-€ pro Fahrzeug im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung) sowie der Aufbau von Ladeinfrasruktur.

Die erst Förderrunde läuft bis zu 31.12.2o2o.

Kaufprämie für Hybrid- & Elektrofahrzeuge (Umweltbonus)“⚡

Förderfähig ist innerhalb der „Kaufprämie für Hybrid- & Elektrofahrzeuge (Umweltbonus)“ der Erwerb (Kauf oder Leasing) eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gem. § 2 des Elektromobilitätsgesetzes, im Einzelnen ein reines Batterieelektrofahrzeug, von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-In Hybrid) oder Brennstoffzellenfahrzeug der Klassen M1 und N1 beziehungsweise N2 soweit diese mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B im Inland geführt werden dürfen. Ebenso förderfähig sind Fahrzeuge, gleich welchen Antriebs, die keine oder weniger als 50 g CO2-Emissionen pro km vorweisen. Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden. Grundlegend aber gelten folgende Förderprämien:

9.000,- € Prämie für E|Fahrzeuge mit bis zu 40.000,- € Nettolistenpreis
7.500,- € Prämie für E|Fahrzeuge mit bis zu 65.000,- € Nettolistenpreis

6.750,- € Prämie für Plug-In-Hybride mit bis zu 40.000,- € Nettolistenpreis
5.625,- € Prämie für Plug-In-Hybride mit bis zu 65.000,- € Nettolistenpreis

Es kommt jedoch noch dicker! Ab sofort werden sogar junge Gebrauchtfahrzeuge (reine Batterieelektrofahrzeuge, von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (Plug-In Hybrid) oder Brennstoffzellenfahrzeuge der Klassen M1 und N1 bzw. N2 soweit diese mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B im Inland geführt werden dürfen) gefördert. Bedeutet, dass junge gebrauchte Elektrofahrzeuge, deren Erstzulassung nach dem 4. November 2o19 und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2o2o und bis zum 31. Dezember 2o21 erfolgt, eine Innovationsprämie erhalten, bei der der bisherige Bundesanteil am Umweltbonus verdoppelt wird und der Herstelleranteil unverändert bleibt. Im Falle der zweiten Zulassung gelten die Fördersätze für Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis für das Basismodell in Deutschland von über 4o.ooo,- € bis maximal 65.ooo,- € .

7.5oo,- € Prämie für E|Fahrzeuge ab 4o.ooo,- € bis maximal 65.ooo,- € Nettolistenpreis

5.625,- € Prämie für Plug-In-Hybride ab 4o.ooo,- € bis maximal 65.ooo,- € Nettolistenpreis

Das Fahrzeugmodell muss sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge befinden, welche unter Publikationen verfügbar ist.

„Bundesförderung Elektromobilität vor Ort“⚡

Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur und kommunale Elektromobilitäts-Konzepte“
Aktuelle Förderaufrufe des BMVI sind jederzeit abrufbar unter:
Fördermittel E Mobilität

„Bundesprogramm Ladeinfrastruktur (BMVI)“ vom 13.02.2017⚡

Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur (LIS) und E-Fahrzeuge in Deutschland

Hierbei handelt es sich um ein 300-Millionen-Euro-Förderprogramm für den Aufbau von 5.000 Schnell-Ladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro.

Vor kurzem wurde der mittlerweile 6. Aufruf zur Antragseinreichung bekanntgegeben. Die Frist zur Antragseinreichung ist allerding ausgelaufen.

Regelmäßig aktualisierte Informationen zu Förderprogrammen des Bundes⚡

Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) koordiniert die Förderrichtlinien Elektromobilität sowie Ladeinfrastruktur (LIS) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

FÖRDERMITTELMÖGLICHKEITEN DES LANDES M-V

Klimaschutzförderrichtlinie für Kommunen und Unternehmen

Hierbei handelt es sich um eine Anteilfinanzierung der Mehrkosten zwischen 30% und 50% bei Investitionen von mindestens 20.000 Euro.

Antragsberechtigt sind wirtschaftlich und nicht wirtschaftlich tätige Organisationen.

Weitere Informationen und Details erhalten Sie beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI).

Projekt "Förderberatung zu Energie- und Klimaschutzprogrammen insbesondere des Bundes und der EU"

Im Fokus steht die Ermittlung anwendungsfähiger Fördermittelprogramme im Bereich Klimaschutz sowie proaktive, unabhängige und kostenfreie Erst-Förderberatung.

Zielgruppen der Beratung sind insbesondere Unternehmen, Kommunen und Bürger des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Ansprechpartner für Interessierte ist Herr Jens Kiel vom Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Telefon: +40 (0) 3981 4490 106

Fördermittelprogramme

Gefördert von:

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